Bank- und Kapitalmarktrecht

Im Bank- und Kapitalmarktrecht vertritt die Kanzlei T&P Treml I Pohl I Berzl I Partner sowohl Kreditinstitute, Unternehmen als auch Anleger und Geschädigte. Gerade in diesem Bereich ist eine umfassende rechtliche Beratung unerlässlich. Um der Komplexität der Materie gerecht zu werden und die aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung einbeziehen zu können, bedarf es einer spezialisierten Beratung, die wir gewährleisten. Nicht zu vergessen in diesem Bereich sind die Wechselwirkungen mit Pfändungsmaßnahmen und Insolvenzverfahren der Beteiligten.

In Konfliktfällen übernehmen wir die Prozessführung. Durch ein umfassendes Know-How, das wir bereits in einer Vielzahl von Verfahren unter Beweis stellen konnten, sind wir in der Lage den Verfahrensablauf entsprechend zu gestalten. Wir garantieren Verhandlungssicherheit und ein hohes Maß an Präzision.

Kapitalanlage:
– Anlageberatung und Anlagevermittlung, Beraterhaftung, Kick Backs
– Aktien- und Wertpapiere
– Investmentfonds
– Geschlossene Immobilienfonds
– Schiffs-, Medien- und Leasingfonds
– Atypisch stille Beteiligungen, genossenschaftliche Beteiligungen
– Anlagen in Lebensversicherungen

Zahlungsverkehr:
– Bankvertrag
– Bankgeheimnis und Bankauskunft
– Debitkarten und Kreditkarten
– Haftungsfragen bei Kartenmissbrauch

Darlehensverträge:
– Überziehungs- und Kontokorrentkredit
– Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld)
– Finanzierungshilfen, Bürgschaft, Schuldübernahmen
– Lebensversicherung und Fondsanlagen
– Verbraucherdarlehen, Restschuldversicherung
– Bausparvertragsrecht
– Leasing und Factoring

Rechtsanwalt Christoph Treml ist zudem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Aktuell beraten wir u. a. Anleger folgender Gesellschaften:

– ALBIS Finance AG / ALBIS Capital AG
ALAG Auto Mobil GmbH & Co. KG
– Conergy AG
– DM Beteiligungen AG
EICC AG
– KGAL Fonds
Life Trust Fonds
– Medienfonds-/ Filmfonds
MPC Sachwert Rendite Fonds
– Prokon Regenerative Energien GmbH
– Schiffsfonds
– Schrottimmobilien
– Südfinanz Holding AG
– S&K Unternehmensgruppe
– Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG
– diverse weitere Gesellschaften

Widerruf von Darlehensverträgen: Frist endet am 21.06.2016

Verbraucherdarlehensverträge enthalten in vielen Fällen eine falsche Widerrufsbelehrung. Deswegen bestand bislang in einigen Fällen die Möglichkeit, einen solchen Kreditvertrag auch viele Jahre nach Abschluss noch zu widerrufen. Dadurch entsteht ein gesetzliches Rückabwicklungsverhältnis und der Vertrag wird als von Anfang an nicht wirksam angesehen. Aufgrund der fehlerhaften Widerrufsbelehrung entstand ein sogenanntes “ewiges Widerrufsrecht”. Insbesondere unter Berücksichtigung.. weiter →

OLG Stuttgart gibt Klage einer Bausparerin gegen Kündigung ihres Bausparvertrages statt

Der u .a. für Bankrecht zuständige 9. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart hat der Berufung einer Bausparerin stattgegeben, die sich gegen die Kündigung ihres Bausparvertrages wehrt. In erster Instanz hatte das Landgericht Stuttgart die Klage abgewiesen. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat diese Entscheidung zu Gunsten der Klägerin abgeändert. Die Klägerin hatte 1978 einen Bausparvertrag mit einer Bausparsumme.. weiter →

Unwirksamkeit einer Klausel zur Nichtberücksichtigung von Sondertilgungsrechten

Der unter anderem für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Unterlassungsklage eines Verbraucherschutzvereins entschieden, dass die Klausel in einem Darlehensvertrag zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher, wonach im Falle vorzeitiger Vollrückzahlung des Darlehens zukünftige Sondertilgunjgsrechte des Kunden bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung unberücksichtigt bleiben, unwirksam ist. Der Kläger ist ein Verbraucherschutzverein,.. weiter →

Widerruf von Darlehensverträgen: Günstige Zinsen nutzen

Vielzählige Darlehensnehmer haben in der Vergangenheit Darlehensverträge zu hohen Zinskonditionen abgeschlossen. Die Zinsen am Kapitalmarkt sind derzeit aber sehr gering, so dass immer öfter die Frage auftaucht, ob eine Möglichkeit besteht, diese günstigen Zinsen aktuell auch für ältere Darlehensvertäge nutzen zu können. Der Spezialist für Bank- und Kapitalmarktrecht der Kanzlei T &P, Christoph Treml, rät.. weiter →

Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines Währungsswap-Vertrages

Der für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich in einem Verfahren damit beschäftigt, ob eine beratende Bank im Zusammenhang mit der Empfehlung eines Swap-Vertrages, hier eines Währungsswap-Vertrages (sog. Cross-Currency-Swap-Vertrag; im Folgenden: CCS-Vertrag), zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet ist. Im Mittelpunkt der Entscheidung stand die Frage, ob eine beratende Bank, die selbst nicht.. weiter →

Bearbeitungsgebühren für Kredite

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Bearbeitungsgebühren aus Darlehensverträgen zurückgefordert werden können. Solche Bearbeitungsgebühren dürfen gegenüber Privatpersonen regelmäßig nicht verlangt werden. Problematisch ist aber die Verjährung. In den Jahren 2011 und früher entstandene Bearbeitungsgebühren können nur bis zum 31.12.2014 zurückgefordert werden. Nach dem 31.12.2014 sind die Ansprüche auf Rückzahlung der Bearbeitungsgebühren verjährt. Es muss somit schnell.. weiter →

Beschränkung des Anspruchs des Bankkunden auf Rückgewähr einer Sicherungsgrundschuld

Der unter anderem für Grundpfandrechte zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank verwendete Klausel, die den Anspruch des Bankkunden auf Rückgewähr einer Sicherungsgrundschuld auf deren Löschung beschränkt, jedenfalls dann unwirksam ist, wenn sie sich auch auf Fallkonstellationen erstreckt, in denen der Inhaber des Rückgewähranspruchs im Zeitpunkt der Rückgewähr.. weiter →

Bearbeitungsentgelt für Privatkredite

Der u. a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in zwei im wesentlichen Punkt parallel gelagerten Revisionsverfahren entschieden, dass vorformulierte Bestimmungen über ein Bearbeitungsentgelt in Darlehensverträgen zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher unwirksam sind. Im den beiden entschiedenen Verfahren wurde Unwirksamkeit der im Preisaushang der Beklagten für Privatkredite enthaltenen Klausel betreffend eines.. weiter →

Madoff Victim Fund“ stellt 2,35 Mrd. US $ bereit

Für die im Madoff-Bertrugsfall betroffenen Fonds, wie z.B. den BG Umbrella Fund, Fond Herald (Lux) SICAV, Thema International Fund Plc. etc. hat das US-Justizministerium bekanntgegeben, dass der auf Grund des Betrugsfalls gegründete „Madoff Victim Fund“ für die Opfer 2,35 Mrd. US $ bereitstellt. Für die Beantragung der Ansprüche ist eine kurze Frist und zwar nur.. weiter →

Insolvenzantrag: Prokon Regenerative Energien GmbH

Die Prokon Regenerative Energien GmbH hat am 22. Januar 2014 beim Amtsgericht Itzehoe Insolvenzantrag gestellt. Anlegern, die Genussrechte an dem Unternehmen gezeichnet haben, drohen hohe Verluste, sofern das Unternehmen nicht weitergeführt wird. In dem Insolvenzeröffnungsverfahren hat das Amtsgericht Itzehoe zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung des Sachverhalts verschiedene vorläufige Maßnahmen angeordnet (Az.: 28.. weiter →