Familienrecht

Familienrechtliche Mandate decken das gesamte Kindschafts-, Ehe- und Familienrecht ab, welches sich nicht nur in Trennung und Scheidung darstellt. Neben der prozessrechtlichen Vertretung im Unterhalts- und Scheidungsverfahren gehört auf diesem Gebiet auch eine umfassende Beratung vor diesen rechtlich relevanten Schritten zum Tätigkeitsbereich der Kanzlei T&P Treml I Pohl I Berzl I Partner, nachdem auch auf diesem Rechtsgebiet rechtzeitige Verhaltensweisen den Ausgang für den Mandanten verbessern können.
Soweit Möglichkeiten zur Versöhnung gesehen werden, entspricht es unserem Anspruch, dahingehend zu beraten und darauf hinzuweisen.

– Eherecht
– Ehescheidung
– Kindschaftsrecht
– Kindesunterhalt
– Sorgerecht
– Besuchsrecht
– Getrenntlebens- und nachehelicher Unterhalt
– Vaterschaftsanfechtung
– Nichteheliche Lebensgemeinschaft
– Internationales Privatrecht im Familienrecht

Aufnahmebogen Ehe- und Familienrechtssachen

Merkblatt Scheidung

Rückforderung von Zuwendung von Schwiegereltern

Eine sieben Jahre nach Trennung und fünf Jahre nach Scheidung eingereichte Klage der Ex-Schwiegereltern gegen ihre vormalige Schwiegertochter auf Rückzahlung eines angeblichen Darlehens wurde abgewiesen. Den Klägern gelang es nicht nachzuweisen, dass sie 18 Jahre vor der Klage einen Darlehensvertrag mit ihrer Schwiegertochter geschlossen hatten. Im Jahr 1995 ließen die Kläger ihrem Sohn und seiner.. weiter →

Bundesgerichtshof zur Rückforderung einer Zuwendung an den Lebensgefährten

Der Kläger verlangt vom Nachlasspfleger der zwischenzeitlich verstorbenen Beklagten Rückzahlung einer Zuwendung, die er an die Beklagte während der zwischen den Parteien seit 2003 bestehenden nichtehelichen Lebensgemeinschaft geleistet hat. Der Kläger war Inhaber eines Sparbriefs in Höhe von 50.000 € mit Laufzeit bis 27. Oktober 2009. Im Mai 2007 begaben sich die Parteien auf eine.. weiter →

Verwirkung des Anspruchs auf Elternunterhalt bei einseitigem Kontaktabbruch

Der unter anderem für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass ein vom Unterhaltsberechtigten ausgehender einseitiger Kontaktabbruch gegenüber seinem volljährigen Sohn für eine Verwirkung seines Anspruchs auf Elternunterhalt allein regelmäßig nicht ausreicht. Ein vom unterhaltsberechtigten Elternteil ausgehender Kontaktabbruch stellt wegen der darin liegenden Verletzung der sich aus § 1618a BGB ergebenden Pflicht zu.. weiter →

Gewinn fällt nicht in Zugewinnausgleich

Der u.a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat über die Rechtsfrage entschieden, ob ein von einem Ehegatten in dem Zeitraum zwischen Trennung und Zustellung des Scheidungsantrags gemachter Lottogewinn im Rahmen des Zugewinnausgleichs zu berücksichtigen ist. Für den von der Antragstellerin geltend gemachten Anspruch auf Zugewinnausgleich war im vorliegenden Fall zum einen von.. weiter →

Ausbildungsunterhalt nach dreijähriger Verzögerung

Der u.a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat über die Reichweite des Ausbildungsunterhalts für volljährige Kinder entschieden. Die 1989 geborene Antragstellerin lebte nach der Trennung ihrer Eltern im Jahr 1997 zunächst im Haushalt des Vaters in den Niederlanden, bevor sie 2003 zu ihrer Mutter nach Deutschland wechselte. Dort erwarb sie 2007 die.. weiter →

Kindesunterhalt nach dem fiktiven Einkommen des Vaters

Wer seinen minderährigen Kindern Unterhalt schuldet, über eine Berufserfahrung als Berufskraftfahrer verügt, muss sich bei der Berechnung seiner Unterhaltsschuld das fiktive Einkommen eines Berufskraftfahrers zurechnen lassen, auch wenn er diese Tätigkeit nicht ausgeübt hat. Das hat der 2. Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamm mit Beschluss vom 17.01.2013 entschieden und insoweit die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts Bottrop.. weiter →

Ausbildungsunterhalt nur für die Zeit zwischen Abitur und Beginn des Studiums

In der Übergangszeit zwischen dem Abschluss der Schulausbildung und dem Beginn einer weiterführenden Ausbildung oder eines Studiums besteht in der Regel keine Erwerbsobliegenheit des unterhaltsberechtigten volljährigen Kindes. Das Kind kann vielmehr nach dem Ende der Schulzeit im Regelfall eine gewisse Erholungsphase für sich in Anspruch nehmen. Dies gilt aber nicht für eine Pause von zwei.. weiter →

Ausbildungsunterhalt für Masterabschluss

Ob der Masterabschluss Teil einer einheitlichen Ausbildung ist, wie dies für das bestehen eines Ausbildungsunterhaltsanspruches erforderlich ist, ist umstritten. Das OLG Brandenburg hat entschieden, dass es sich um eine einheitlichen Ausbildung handelt, so dass grundsätzlich auch für die Zeit, in der das Masterstudium absolviert wird, Unterhaltsansprüche bestehen. OLG Brandenburg, Az.: 10 UF 161/10 weiter →

Gesteigerte Leistungspflicht des barunterhaltspflichtigen Elternteils

Grundsätzlich obliegt dem barunterhaltspflichtigen Elternteil gegenüber minderjährigen Kindern eine gesteigerte Leistungspflicht. Das bedeutet, dass der jeweilige Elternteil ggf. zwei Tätigkeiten ausüben muss, um seiner Unterhaltspflicht gerecht zu werden. Tut er dies nicht, so können fiktive Einkünfte angerechnet werden. Das OLG Saarbrücken hat nun mit Beschluss vom 08.02.2011, in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des OLG Nürnberg,.. weiter →

Betreuungsunterhalt für alleinerziehenden Elternteil

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass alleinerziehende Eltern in der Regel bereits nach dem dritten Lebensjahr zur Vollzeittätigkeit verpflichtet sind, sofern kein anders zu beurteilender Einzelfall vorliegt. Wie der Senat bereits wiederholt ausgesprochen hat, verlangt die gesetzliche Neuregelung zwar keinen abrupten Wechsel von der elterlichen Betreuung zu einer Vollzeiterwerbstätigkeit (vgl. auch BT-Drucks. 16/6980 S. 9). Nach.. weiter →