Versicherungsrecht

Die Rechtsanwaltskanzlei T&P Treml I Pohl I Berzl I Partner berät und vertritt Sie umfassend in allen versicherungsrechtlichen Fragen.
Besonders im Schadensfall ist eine zügige Regulierung berechtigter Ansprüche wichtig. Die Feststellung dieser ist aber in vielen Fällen problematisch und erfordert spezielle Fachkenntnisse.
Insbesondere bei den Personenversicherungen (u. a. Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung) sind fristgebundene Anträge und Feststellungen Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen der Versicherer und machen eine fundierte rechtliche Beratung und Vertretung notwendig. Bei fehlerhafter Geltendmachung und Versäumnissen seitens der Versicherungsnehmer stellt es eine spezielle Aufgabe der Anwaltskanzlei T&P Treml I Pohl I Berzl I Partner dar, durch Ausschöpfung der rechtlichen Möglichkeiten berechtigte Ansprüche der Versicherungsnehmer anzumelden. Dies gilt auch besonders für den Bereich der Rechtsschutzversicherungen.

Rechtsanwalt Treml ist zudem Fachanwalt für Versicherungsrecht.

Zu unseren Schwerpunkten gehören Problematiken im Bereich von

– Sachversicherungen und Unfallversicherungen
– Personenversicherungen (Berufsunfähigeitsversicherungen, Lebensversicherungen, etc.)
– Haftpflichtversicherungen
– Rechtsschutzversicherungen

Widerruf von Versicherungsverträgen

Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich erstmals mit Einzelheiten der bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen zu befassen, in denen die Versicherungsnehmer den Widerspruch gegen das Zustandekommen des Vertrages erklärt hatten. Der IV. Zivilsenat hat bereits mit Urteil vom 7. Mai 2014 (IV ZR 76/11, BGHZ 201, 101, Pressemitteilung Nr. 78/2014) entschieden, dass Versicherungsnehmer.. weiter →

BGH: Widerspruch bei Lebens- und Rentenversicherungen nachträglich möglich

Der Bundesgerichtshof hat zugunsten von Verbrauchern entschieden, die eine Renten- oder Lebensversicherung zwischen 1997 und 2004 abgeschlossen haben. Diese können rückwirkend ihre abgeschlossene Versicherung widerrufen und ggf. einen Großteil der eingezahlten Prämien zurückerhalten. Der klagende Versicherungsnehmer begehrt Rückzahlung geleisteter Versicherungsbeiträge aus einer Rentenversicherung nach einem Widerspruch gemäß § 5a Abs. 1 Satz 1 VVG a.F. und Schadensersatz wegen.. weiter →

EuGH stärkt Rechte von Lebensversicherungskunden

Der Europäische Gerichtshof hat in einem gegen die Allianz Lebensversicherung geführten Verfahren entschieden, dass die Rechte von Lebensversicherungskunden gestärkt werden. Wenn ein Verbraucher nicht über sein Rücktrittsrecht belehrt worden sei, dürfe dieses nicht ein Jahr nach Zahlung der ersten Versicherungsprämie erlöschen, urteilten die Richter am in Luxemburg. Das Urteil betrifft allerdings nur Altverträge, die bis.. weiter →

Berechnung des Rückkaufswerts von Lebensversicherungen

Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat mit zwei Urteilen über die Berechnung des Rückkaufswerts von Lebensversicherungen nach erfolgter Kündigung entschieden. In den zur Beurteilung anstehenden Fällen schlossen die klagenden Versicherungsnehmer jeweils im Jahr 2004 Lebensversicherungsverträge, die sie 2009 kündigten. Die beklagten Versicherer rechneten den von ihnen auf der Grundlage der vereinbarten.. weiter →

Falsch beantwortete Gesundheitsfragen

Mit der Frage, wann ein Berufsunfähigkeitsversicherer aufgrund falsch beantworteter Gesundheitsfragen den Versicherungsvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten kann, hat sich der unter anderem für das Versicherungsrecht zuständige 12. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe auseinandergesetzt. In dem entschiedenen Fall erfuhr die Versicherungsgesellshaft von den Erkrankungen des Klägers vor Antragstellung und der Arbeitsunfähigkeit und hat deshalb die Anfechtung des Versicherungsvertrages wegen.. weiter →

Allergische Reaktion als Unfall im Sinn der privaten Unfallversicherung

Das Oberlandesgericht München klärte die bislang offensichtlich ungeklärte Frage, ob die versehentliche bzw. unbewusste Aufnahme von Allergenen in einem Lebensmittel durch eine auf verschiedene Stoffe bekannterweise allergische Person und die dadurch ausgelöste allergische Reaktion des Körpers einen Unfall im Sinn der privaten Unfallversicherung darstellt. Eine bestehende allergische Reaktionsbereitschaft des Körpers auf bestimmte Lebensmittelstoffe ist nach.. weiter →

Landgericht Stuttgart kritisiert Überschussklauseln in Riester-Verträgen

Das Landgericht Stuttgart hat die Klauseln in den Riester-Rentenverträgen, die die Überschussbeteilgung regeln, einer genaueren Prüfung unterzogen. Die Verbraucherzentrale Hamburg sowie der Bund der Versicherten gingen davon aus, dass die Riester-Rentenverträge der Allianz ältere, ärmere und kinderreiche Kunden benachteiligt werden. Demnach sollten die Klauseln dem Versicherungsvertragsgesetz widersprechen, da die Kostenüberschussbeteiligung nicht richtig durchgeführt werde. Das.. weiter →

Unterjährige Zahlung von Versicherungsprämien mit Ratenzahlungszuschlägen ist keine Kreditgewährung

Der Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass die vertraglich vereinbarte unterjährige Zahlungsweise von Versicherungsprämien kein entgeltlicher Zahlungsaufschub und damit keine Kreditgewährung im Sinne der für Verbraucherdarlehensverträge geltenden Vorschriften des Verbraucherkreditgesetzes bzw. des BGB ist. Bei dem heute verhandelten Verfahren handelt es sich um eines von vielen, die dem Senat zur Klärung dieser Frage vorliegen. Ihr kommt.. weiter →

Verletzung von Aufklärungsobliegenheiten gegenüber dem Kaskoversicherer in den Fällen unerlaubten Entfernens vom Unfallort

Der für das Versicherungsrecht zuständige IV. Zivilsenat hat entschieden, dass ein Verstoß gegen § 142 Abs. 2 StGB (nicht unverzügliche Ermöglichung nachträglicher Feststellungen nach zunächst erlaubtem Entfernen vom Unfallort) nicht in jedem Falle zugleich eine vorsätzliche Verletzung der Aufklärungsobliegenheit gegenüber dem Fahrzeugversicherer beinhaltet, die zu dessen Leistungsfreiheit führt. In dem entschiedenen Fall erlitt der Kläger mit seinem bei.. weiter →

Unwirksamkeit von Klauseln in Lebens- und Rentenversicherungsverträgen

Der für das Versicherungsvertragsrecht zuständige IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einem weiteren Verfahren über die Wirksamkeit von Versicherungsbedingungen u. a. betreffend die Rückkaufswerte, den Stornoabzug sowie die Verrechnung von Abschlusskosten (sog. Zillmerung) entschieden. Betroffen sind Klauseln in Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Kapital-Lebensversicherung, die aufgeschobene und die fondsgebundene Rentenversicherung für den Fall der Kündigung sowie.. weiter →